Aber bevor wir 2027 mit euch auf die Insel einfallen, mussten wir natürlich erst mal selbst schauen, was da unten überhaupt abgeht.
Also hieß es: Mopeds satteln und los.
Schramberg – Verbania
Am 18. September geht's in Schramberg los.
Gepäck drauf, Helm auf, Motor an – und ab dafür.
Erstes Ziel: Verbania am Lago Maggiore.
Klar, könnten wir auch einfach Autobahn runterballern. Aber mal ehrlich: Dafür fahren wir doch keine Mopeds. Also runter von der langweiligen Geraden und rein in die Kurven. Je kleiner die Straße, desto breiter das Grinsen. Der ein oder andere Umweg ist dabei natürlich nicht ausgeschlossen. Schließlich sind wir zum Mopedfahren unterwegs und nicht auf der Flucht.
Abends dann irgendwo ankommen, Moped abstellen, Helm runter und erst mal: „Alter, war das geil!“
Genau so muss das.
Piemont – erst mal warmfahren
Am nächsten Tag gibt's noch eine ordentliche Portion Piemont.
Und wer dort schon mal mit dem Motorrad unterwegs war, weiß: Das Zeug hat Kurven ohne Ende.
Also wieder rauf auf die Böcke und ab durch die Landschaft. Kehre links, Kurve rechts, nächster Pass – und zwischendrin immer wieder diese Momente, bei denen man einfach nur denkt:
„Warum wohne ich eigentlich nicht hier?
Aber irgendwann müssen wir weiter. Denn in Genua wartet die Fähre.
Leinen los – Sardinien wir kommen!
Am Abend werden die Mopeds auf der Fähre verzurrt. Jetzt heißt es Füße hoch und Kilometer auf dem Wasser machen. Und während das Schiff Richtung Olbia tuckert, steigt die Vorfreude noch mal ordentlich an. Denn jetzt geht's ans Eingemachte.
Sardinien wartet.
Und dann: Kurveninferno!
Vom 20. bis 24. September heißt es: Moped fahren.
Und zwar richtig.
Sardinien ist schließlich nicht dafür bekannt, dass man dort stundenlang geradeaus fahren muss. Die Insel ist ein verdammtes Kurvenparadies.
Passstraßen, Küstenstraßen, kleine Nebenstrecken – und Kurven, bei denen du nach der nächsten Ecke schon wieder vergessen hast, wie die letzte aussah.
Dazu dieses geile Panorama:
Meer auf der einen Seite, Felsen auf der anderen und vor der Nase eine Straße, die sich durch die Landschaft schlängelt.
Was will der Biker mehr?
Na gut – vielleicht noch einen Kaffee.
Oder eine Pizza.
Oder ein kaltes Bier nach Feierabend.
Wir suchen das Beste für 2027
Aber ganz so entspannt ist unser Job diesmal nicht.
Wir sind schließlich nicht nur zum Spaß hier. Na gut … hauptsächlich zum Spaß.
Aber nebenbei müssen wir auch noch die Strecken für das Sardinien Kurveninferno 2027 auschecken.
Welche Straße macht richtig Laune?
Wo gibt's die geilsten Kurven?
Welche Küstenstraße muss unbedingt mit rein?
Wo kann man vernünftig Pause machen?
Und welches Hotel ist nach einem langen Tag auf dem Bock genau das Richtige?
Fragen über Fragen.
Also wird gefahren, getestet, angehalten, gegessen, getrunken und natürlich auch diskutiert.
Und wenn irgendwo eine Straße verdächtig gut aussieht, gibt's eigentlich nur eine vernünftige Lösung: Rumdrehen und noch mal fahren. Oder auf einmal merken dass man eben die gleiche Staße gefahren ist nur andersherum....
Irgendwann ist leider Schluss
Am 24. September heißt es dann wieder: Olbia, Fähre, Mopeds verzurren. Sardinien bleibt hinter uns. Schade eigentlich. Denn fünf Tage Kurveninferno sind schneller vorbei, als man „noch eine Runde?“ sagen kann. Auf der Fähre werden wahrscheinlich noch die besten Kurven des Tages durchgekaut.
„Die nach dem Tunnel war geil.“
„Welche?“„Na die mit der langen Kehre!“
„Ach die? Die war doch gar nix.“
Und schon ist die nächste Diskussion im Gange.
Biker halt.
Zurück nach Schramberg
Am 25. September geht's von Genua wieder Richtung Heimat.
Ein paar hundert Kilometer später stehen die Mopeds wieder in Schramberg.
Dreckig, müde und mit deutlich mehr Kilometern auf der Uhr als angedacht.
Aber dafür mit einem fetten Grinsen im Gesicht. 2.250 km werden es 2027 auch werden, vielleicht ein paar mehr?!?
Und genau darum geht's.
Nicht um Pokale. Nicht um Durchschnittsgeschwindigkeit. Nicht darum, wer den dicksten Bock fährt.
Sondern darum, gemeinsam unterwegs zu sein, geile Straßen unter die Räder zu nehmen, neue Ecken zu entdecken und abends mit einer Truppe Gleichgesinnter bei einem Bier über den Tag zu labern.
Und jetzt kommt der wichtige Teil!
Die Tour steht.
SARDINIEN KURVENINFERNO 2027
31. August – 11. September 2027 Zwölf Tage unterwegs.
Kurven ohne Ende. Geile Landschaft. Gute Leute. Und hoffentlich jede Menge Geschichten, über die wir noch Jahre später lachen. Wenn du Bock hast, Sardinien nicht mit dem Reisebus, sondern artgerecht auf zwei Rädern zu erleben, dann solltest du dir deinen Platz sichern.
Denn eins ist sicher: Die Insel hat genug Kurven.
Aber die Plätze für die Tour sind begrenzt.
Also, Kalender zücken und anmelden. Jetzt unter: https://schwarzwaldcruising.de/events/
Wir sehen uns auf Sardinien!
Und hier eine Vorschau darauf was euch erwartet: https://photos.app.goo.gl/jwEPd4N2djcHvHRr6



